
Früher – als die Musik vom Vinyl oder aus Rekordern (die dann irgendwann
Tapedecks hießen) kam, das Fernsehen nur drei Programme hatte (und nächtens das
Testbild flimmerte),
Snickers in einer roten Verpackung steckte (und der
BigMac in einer Styroporschachtel), vierundsechzig Kilobyte fassende, klobige Computer als Nonplusultra galten (und mit monströsen
Floppy Disks gefüttert wurden), Herr Kaiser Versicherungen verkaufte und man bei Hartz IV an eine Kreisliga-Reservemannschaft im Zonenrandgebiet gedacht hätte –, früher war ganz sicher nicht alles besser, aber alles ziemlich anders. Früher konnte es im Sommer auch schon mal passieren, dass man Tabak und Zeitungen im Einzelhandel kaufen wollte, aber ein großes Schild an der verschlossenen Ladentür die
Betriebsferien verkündete. Das ist inzwischen selten geworden.
Sommer ist es zwar noch nicht, aber
Lizas Welt hängt das nämliche Schild trotzdem für zweieinhalb Wochen raus: Bis zum
8. Mai ist Pause. Einstweilen seien ein paar Lesetipps gegeben: In der linken Spalte dieses Weblogs etwa finden sich viele Seiten, die einen Klick mehr als nur lohnen. Unbedingt zu empfehlen sind auch die drei Bücher auf dem Foto.* Und – ganz neu erschienen – die Broschüre
‚Fortschrittliches’ jüdisches Denken und der Neue Antisemitismus mit zwei Essays von Alvin H. Rosenfeld, einem Vorwort von Leon de Winter und einem Aufsatz zum Thema
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